Turnierdisziplinen

Aktualisiert: 4/2018

Pleasure
Horsemanship
Trail
Ranch Riding
NEU! Freestyle Riding
Führtrail
NEU! Gelassenheitsprüfung
Reiterspiele

Alle gerittenen Disziplinen finden in zwei „Schwierigkeitsstufen“ statt: Walk-Trot (Schritt und Trab) und Open (Schritt, Trab und Galopp).

Aus  Gründen  der  besseren  Lesbarkeit  haben wir in den Erläuterungen auf  die  gleichzeitige Verwendung der Begriffe „Pferd“ und „Pony“ verzichtet. Beide sind uns  natürlich willkommen – gleiches gilt für Reiter und Reiterinnen. 😉

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Pleasure (engl. „Vergnügen“):

Die Prüfung wird in der Gruppe geritten. Wie der Name sagt, sollte es ein Vergnügen sein, das Pferd in den Grundgangarten und am losen Zügel zu reiten. Die Bewertung erfolgt nach der Bereitschaft des Pferdes, die fast unsichtbar gegebenen Hilfen der Reiter unverzüglich und korrekt anzunehmen. Auch Takt, Haltung und Rittigkeit des Pferdes fließen in die Wertung mit ein.

Horsemanship:

Die Horsemanship besteht aus zwei Teilen. Jeder Teilnehmer reitet zunächst einzeln eine vom Richter vorher festgelegte Pattern (Aufgabe). Dieser Teil geht mit 80 Prozent in die Gesamtbewertung ein.
Der zweite Teil ist eine Western Pleasure (siehe oben), die in der Gruppe geritten wird.
Es werden die Leistungen des Reiters beurteilt. Zur Bewertung kommen u.a. die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektionen.

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Trail:

Beim Trail (engl. „Wanderritt“ oder „Trampelpfad“) sind Nervenstärke und Vertrauen gefordert. Der Reiter sollte sein Pferd möglichst präzise vorwärts, rückwärts und seitwärts reiten können. Die Aufgabe besteht darin, verschiedene Hindernisse in einem Parcours zu überwinden.
Der Reiter muss beispielsweise ein Tor öffnen und so hindurchreiten, dass ein imaginäres Rind keine Chance hätte ebenfalls hindurchzuschlüpfen. Am Boden liegende Stangen kann man sich gut als Unterholz im Wald vorstellen. Sie müssen ohne Berührung in den verschiedenen Gangarten überschritten werden. Eine weitere Übung könnte Rückwärtsrichten des Pferdes durch ein Stangen-L oder -U sein. Oder das überqueren einer Holzbrücke.

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Ranch Riding (ehem. Ranch Pleasure)

Die Disziplin spiegelt die Gebrauchsfähigkeit eines guten Ranch-Pferdes wieder. Die geforderten Manöver beinhalten Walk, Jog und Lope auf beiden Händen und Extended Jog und Lope auf mindestens einer Hand (in der Klasse „Walk/Trot“ ohne Galopp). Außerdem müssen Stopps, Richtungswechsel und Rückwärts gezeigt werden.
Manieren und Reaktionsfähigkeit des Pferdes und die Qualität der Bewegung sind die wichtigsten Aspekte, nach denen gerichtet wird. Die Schwerpunkte liegen auf der Vorwärtsbewegung und freien, fließenden Bewegungen. Die Übergänge sollten ebenso sauber und fließend sein.

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Freestyle Riding / Reining (NEU seit 2018):

Um die Freestyle Reining für mehr Reiter attraktiv zu machen, wird sie 2018 zum ersten mal als Freestyle Riding angeboten. Es gibt keine verpflichtenden Elemente und auch der Galopp ist nicht mehr obligatorisch – sie kann also auch nur im Schritt und/oder Trab geritten werden.
Es ist dem Reiter freigestellt, wen oder was er darstellen möchte. Er kann ein Kostüm und eine geeignete Musik wählen und sich aus der Palette der verschiedenen Manöver eine eigene Pattern überlegen. Die Freestyle Riding ist mit der Kür in der Dressur zu vergleichen. Im Gegensatz zur Dressurkür ist die Interpretation aber häufig freier und lockerer. Es kann auch ohne Sattel und Zaumzeug geritten werden. Alles kann, nichts muss! Punkte gibt es für korrekt gerittene Hufschlagfiguren, harmonisches Reiten, Wendungen, Übergänge und das Kostüm.

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Führzügel-Trail

In der Führzügel-Prüfung werden die jungen Reiter von einem älteren Begleiter auf ihrem Pferd durch eine Trail-Aufgabe geführt. Bewertet wird dabei das gute Zusammenspiel von Pferd, Reiter und Führer sowie der gute Sitz des Reiters.

Es ist außerdem möglich ohne Reiter teilzunehmen, zum Beispiel wenn es sich um ein Jungpferd handelt.

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Gelassenheitsprüfung (Neu seit 2016):

Von Rappelsack bis Luftballons.
Bei der Gelassenheitsprüfung steht nicht die reiterliche Leistung im Vordergrund, sondern das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd und der Charakter und die Erziehung des Pferdes. Zehn Aufgaben, die Situationen nachempfunden wurden, wie sie dem Pferdesportler täglich begegnen könnten, sollen das unter Beweis stellen.
Die Prüfung wird nicht geritten, sondern geführt.

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2 Gedanken zu “Turnierdisziplinen

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